3D-ERLEBNIS-AUGENPRÜFUNG

Die 3D-Erlebnis-Augenprüfung ist die logische und konsequente Weiterentwicklung der früher – und bei den meisten Optikern immer noch übliche – Augenglasbestimmung.  Diese Entwicklung ermöglicht die Augenglasbestimmung in bisher nicht gekannter Qualität und Geschwindigkeit.

Wie war es früher? Früher wurde immer jedes Auge einzeln gemessen, das andere wurde abgedeckt. Dann wurde getauscht – und am Ende kamen noch ein paar Teste für beide Augen. Dies war anstrengend und hatte sehr wenig mit den normalen Sehgewohnheiten zu tun.

Und heute? Die 3D-Erlebnis-Augenprüfung verändert dies. Mithilfe modernster 3D-Technik ermöglicht sie eine viel genauere Messung als bei herkömmlichen Systemen. Während der gesamten Augenglasbestimmung schauen Sie ganz entspannt auf eine schöne Landschaft und bemerkt nicht einmal, ob das rechte oder das linke Auge getestet wird. Die Augen werden nicht mehr abgedeckt. Dadurch ist der Test schneller, entspricht mehr dem normalen Sehen, ist weniger anstrengend und die Ergebnisse komfortabler. 

WAS MACHT DIE 3D-ERLEBNIS-AUGENPRÜFUNG SO BESONDERS?

Entdecken Sie es!

MEHR SEHKOMFORT

Die normalen Sehzeichen, die Sie von anderen Sehtests kennen, werden durch praxisorientierte Bilder ersetzt.

BESSERES RÄUMLICHES SEHEN

Anders als bei herkömmlichen Tests haben Sie immer beide Augen geöffnet. Auf diese Weise verbessert sich das Zusammenspiel der Augen.

SCHNELLERE EINGEWÖHNUNG

Mit dem der 3D-Erlebnis-Augenprüfung legen Sie den perfekten Grundstein für die Auswahl und Anpassung der Brillengläser. So optimieren Sie Ihr Sehen.

KURZSICHTIGKEIT (Myopie)

Ferne unscharf – Nähe scharf

Bei einer Kurzsichtigkeit (Myopie) ist das Auge zu lang. Die aus der Ferne in das Auge fallenden Lichtstrahlen werden bereits vor der Netzhaut gebündelt. Auf der Netzhaut ist das Bild unscharf.

Ist das Auge zu lang, so liegt der Brennpunkt  vor der Netzhaut. Nur bei nahen Objekten liegt der Brennpunkt auf der Netzhaut. Daher sieht man Gegenstände in der Nähe scharf, in der Ferne nur verschwommen. Das wird als Kurzsichtigkeit bezeichnet.  Die Kurzsichtigkeit verändert sich im Laufe des Lebens. Bis zum 25. Lebensjahr wird das Auge in der Regel immer kurzsichtiger, danach ist der Wert bis Mitte 40 meist stabil. Dann nimmt die Kurzsichtigkeit meist etwas ab.

Steigt nach dem 50ten Lebensjahr die Kurzsichtigkeit rapide an, deutet dies meist auf einen entstehenden Grauen Star hin. Wir überprüfen Ihre Augen gerne auf Veränderungen. Erfahren Sie hier mehr über die chirugischen, refraktiven Möglichen der Korrektur.

WEITSICHTIGKEIT (HYPEROPIE)

Ferne scharf – Nähe unscharf

Bei einer Weitsichtigkeit (Hyperopie) ist das Auge zu kurz. Die aus der Ferne in das Auge fallenden Lichtstrahlen werden erst hinter der Netzhaut gebündelt.

Bei einer nur geringen Weitsichtigkeit ist trotzdem scharfes Sehen in der Ferne über ein Zusammenziehen der Augenlinse möglich. Dies funktioniert auch in der Nähe. Allerdings nur mit vermehrter eigener Anstrengung. Da in der „Weite“ am besten gesehen werden kann, wird diese Art der Fehlsichtigkeit als Weitsichtigkeit bezeichnet. Mit zunehmendem Alter lässt die Elastizität der Linse nach. Das Auge kann die Fehlsichtigkeit nicht mehr ausgleichen. Eine Korrektur ist nötig.

Da sich das Auge im Laufe des Lebens verändert ist auch eine Weitsichtigkeit selten stabil. In jungen Jahren nimmt sie meist ab, um mit zunehmenden Alter wieder anzusteigen. Obwohl die Augen eine leichte Weitsichtigkeit selbst ausgleichen können, kann dieser Ausgleichsmechanismus zu Überanstrengung, Kopfschmerzen und Schielstellungen führen.

HORNHAUTVERKRÜMMUNG (ASTIGMATISMUS)

Ferne unscharf – Nähe unscharf

Im Idealfall ist die Hornhaut gleichmäßig rund gebogen. Wenn die Rundung ungleichmäßig, also verkrümmt ist, kommt es zu verzerrten Abbildungen auf der Netzhaut.

Ein rundes Objekt wird als Strich oder Stab gesehen. Daher stammt die Bezeichnung Stabsichtigkeit. Eine Stabsichtigkeit ist meistens schon angeboren und in der Mehrheit der Fälle erblich bedingt. Da es sich um eine Verformung der Hornhaut handelt, ist das scharfe Sehen in der Nähe und auch in der Ferne betroffen.

Zumeist wird eine nicht ausreichend korrigierte Hornhautverkrümmung bei schlechteren Lichtverhältnissen bemerkt. Immer dann wenn die Pupille sich weitet, verstärkt sich der schlechte Seheindruck. Daher wird eine Hornhautverkrümmung auch oft fälschlicherweise als Nachtblindheit bezeichnet. Optimal auskorrigiert steigt die Sehleistung in der Nacht, beim Arbeiten am Computer und das Kontrastsehen wird deutlich verbessert.

Korrekturmöglichkeiten

(Anklicken zum Vergrößern)

Alterssichtigkeit

Nah unscharf – weit scharf

Um in der Nähe scharf und deutlich sehen zu können, muss die Augenlinse ihre Brechkraft erhöhen. Dies erreicht sie, indem sie sich stärker durchbiegt und sich verdickt. Diese Bewegung wird durch den sogenannten Ziliarmuskel erreicht, der die Augenlinse umschließt. Wollen wir in der Nähe etwas sehen, so drückt dieser Muskel die Linse zusammen – die Linse wird dicker und stärker gebogen – und wir sehen das Objekt scharf.

Damit dies gelingt ist die Augenlinse elastisch. Im Laufe des Lebens verliert die Linse aber die Elastizität. Das Einstellen auf nahe Gegenstände fällt schwerer und dauert länger. Ab dem 40ten Lebensjahr können Objekte im Nahbereich nur noch erschwert scharf gestellt werden.
Anfangs versucht man diese Beeinträchtigung dadurch auszugleichen, indem beim Lesen die Zeitung immer weiter weghalten wird und sich einen Platz mit sehr guter Beleuchtung sucht. Irgendwann reicht das aber nicht mehr aus und eine Brille (Lesebrille / Gleitsichtbrille) ist notwendig.

SIE HABEN NOCH FRAGEN

zur Überprüfung Ihrer Augen?

Sprechen Sie uns an. Wir werden Ihre Fragen kompetent und mit viel Zeit beantworten. Eine Augenüberprüfung macht man auch mal nicht eben so, sondern sie ist der wichtigste Bestandteil für Ihr gutes Sehen. Deshalb sind alle Mitarbeiter, die eine Augenüberprüfung durchführen dürfen, besonders dafür ausgebildet und besitzen teils jahrzehntelange Erfahrung.

Wir beraten Sie gerne.

 

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Wichtiger Hinweis!

Unsere optometrische Untersuchung erweitert die normale Augenglasbestimmung um ein umfangreiches Vorsorge-Screening. Dazu zählen u.a. eine Überprüfung des vorderen und hinteren Augenabschnitts sowie des gesamten visuellen Systems.

Unser Ziel ist es neben möglichen  Sehfehlern auch eventuelle Auffälligkeiten am Auge zu erkennen, welche einer zusätzlichen fachärztlichen Untersuchung bedürfen. Das umfasst ggf. auch ein Screening bezüglich möglicher Risikofaktoren für ein Glaukom (Grüner Star).

Sollte eine zusätzliche fachärztliche Untersuchung ratsam sein, erstellen wir ggf. einen Kurzbericht für den eventuell notwendigen Facharztbesuch.*

*Aus rechtlichen Gründen weisen wir darauf hin, dass eine optometrische Untersuchung nicht mit einer augenärztlichen Untersuchung verwechselt werden darf und eine solche im Einzelfall auch nicht ersetzt.